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Kunst kommt von Können …

denn nicht umsonst reden wir hier von der Schwarzen Kunst, der Buchdruckerkunst. Schon vor dem Druck mit beweglichen Lettern, den Johannes Gensfleisch – genannt Gutenberg – erfunden hatte, spielte die Anordnung und damit die Wirkung der Druckelemente auf dem Bedruckstoff eine große Rolle. 

Es ist der Anbeginn der Typographie als Lehre von der Form und Gestaltung der Schriftzeichen, die Darbietung der gedruckten Informationen. Schon damals zerbrach man sich den Kopf über die bestmögliche Wirkung des Gedruckten, über die Verquickung von Schrift, Farbe, Bedruckstoff und Inhalt. Die Bedeutung der Typographie bei der Gestaltung einer Drucksache hat einen außerordentlich hohen Stellenwert, denn  hier legen wir den Grundstein für ein „rundum gelungenes Produkt“. Mit der Typographie passen wir also die Gestaltung einer Drucksache ihrem zugedachten Zweck an. Der Zusammenhang zwischen Inhalt und Form spielt dabei eine große Rolle. Der Inhalt einer Drucksache ist stets primär und muss sich immer der Form unterordnen. Mit einem gut typographierten Produkt bringen wir so dem späteren Nutzer die Intention eines Textes nahe und erreichen eine optimale Lesbarkeit der abgebildeten Informationen und nicht zuletzt den Geschmack des Lesers … Und das ist eine Kunst, die man wie ein Handwerk erlernen und maßgebliche Dinge beachten muss, denn sonst würde die Kunst ja Wunst heißen, weil sie von Wollen kommt.

Lutz Donath

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