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Das kann ich auch …

so schwer ist das doch nicht, meinen viele Hobby- und Freizeit„gestalter“, wenn sie sich der Typografie eines Produktes widmen. Denn mit den heutigen technischen Möglichkeiten der Computer kann scheinbar jeder seine Drucksachen selbst gestalten. Aber Achtung: Gutes Werkzeug hat noch keinen Meister gemacht, und den zeichnen drei Dinge aus: Wissen, Können und Handeln.

Ein guter Typograf beherrscht jede Menge theoretischer Kenntnisse, Erfahrung und Übung im Umgang mit den typografischen Möglichkeiten. Er kennt die Ansprüche des Kunden und die Regeln der Typografie, um ein qualitätvoll typografiertes Produkt abzuliefern. Der Fachmann weiß um das Wechselspiel von Farbe, Schrift und Bedruckstoff und ergründet die produkt- und zielgruppenrelevanten Rezeptionsgewohnheiten. Dieses handwerkliche Rüstzeug und die breite Erfahrung, die er sich über die Jahre angeeignet hat, zeichnen einen guten Typografen aus. Mit diesem Wissen gestaltet er die unterschiedlichsten Printprodukte, individuell zugeschnitten auf jeden Kunden.
Sie erkennen: Typografie ist ähnlich einem zünftigen Handwerk, das man auch erst richtig lernen muss. Auch dafür gibt es eben Fachleute – wie beim Backen …
Eine kleine Unterscheidungshilfe für Sie: Schauen Sie sich in einem Werk die Gedankenstriche an. Erkennen Sie die richtige Anwendung der kurzen und langen Gedankenstriche? Das macht eben Typografen aus …

Lutz Donath

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